Hören Sie nicht auf Unsinn beim Geldtausch

Mir ist nicht klar, warum in der Presse immer wieder der Eindruck erweckt wird, dass Ungarn etliche touristische Stolperfallen hätte – das nützt dem Fremdenverkehr nun wirklich nicht.

Erst vor ein paar Tagen ist mir ein Artikel in einer deutschsprachigen ungarischen Zeitung aufgefallen, indem es hieß: „Empfohlen wird daher, schon bei der heimischen Bank zu wechseln oder sich bei einer ungarischen Bank nach Rücksprache zu bedienen“. Das ist – mindestens für EU-Bürger – ausgemachter Unsinn.

Bitte liebe EU-Bürger: Wenn ihr nach Ungarn kommt, findet ihr hier hochmoderne Bankomaten vor, die größtenteils auch wirklich funktionieren und genau das in >Forint ausgeben, was man eingibt – der Kurs wird stets korrekt abgerechnet. Auch die meisten Wechselstuben machen es so: Die einzige berechtigte Warnung ergeht vor dem Wechseln in Hotels und Gaststätten sowie für einige wenige Wechselstuben an den Touristenhauptstraßen. Ansonsten wird akkurat und ohne Tricks von fast allen europäischen Währungen in Forint gewechselt.

Allerdings nehmen ungarische Wechselstuben nur Geld, das sie auf ihren Schautafeln wiederfinden können. Zwar ist ein GBP ein GBP – aber man nimmt dort nur Scheine der Bank von England – solche der Bank von Schottland werden rigoros abgelehnt.

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