23. August 2009
margit hid

margit hid

Das könnte wichtig für Sie sein, falls Sie beabsichtigen, von Buda aus Pest zu erreichen: Die Margit Hid (Margaretenbrücke) ist für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Fußgänger können die Brücke aber überqueren, und die Straßenbahnlinien 4 und 6 fahren wie gewohnt über die Brücke, die erst gegen Ende 2010 wieder für den Verkehr freigegeben werden soll.

Die Nordsee mitten in Budapest

3. März 2009

Die Nordsee befindet sich seit einiger Zeit mitten in Budapest – jedenfalls die Firma, die diesen Namen trägt und die in Deutschland als kompetenter Frischfischversorger bekannt ist, wobei viele von den großen Fischportionen schwärmen, die es in den angegliederten Restaurants gibt.

Die Restaurants gibt es auch solo, und seit einiger Zeit gibt es eines davon auch im „Westend“ – eine der wenigen Möglichkeiten, in Budapest relativ preiswert frischen Seefisch zu essen – wenn man mal etwas anderes als Lachs will, der fast überall auf der Speisekarte steht.

Die Nordsee befindet sich im Restaurantbereich des Einkaufszentrums Westend. Rechnen sie damit, ungefähr 2500 Forint pro Person mit Getränk oder Dessert ausgeben zu müssen- das entspricht gegenwärtig ungefähr 8 Euro und zu „normalen“ Zeiten etwa 10 Euro

Neue Fluglinien und Destination von Budapest aus

27. Februar 2009

Nach Informationen von Caboodle soll Scandinavian Airlines den Flugbetrieb ab Budapest wieder aufnehmen. Auch EuroAir und Iberworld wollen den Flughafen der ungarischen Hauptstadt nun nutzen. Die Skandinavier wollen Kopenhagen und Stockholm bedienen, über die beiden anderen Airlines war nichts in Erfahrung zu bringen.

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

25. Februar 2009

magagonnyWer kennt ihn nicht, den Song von der Whiskybar … und jetzt kann man ihn auch in Budapest hören. Auf der Litfaßsäule ist die Werbung zu sehen: „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Weill und Brecht.

Die Veranstaltungen:

Dienstag, 3. März 2009 19:00
Mittwoch, 4. März 2009 19:00
Donnerstag, 12. März 2009 19:00

Freitag, 13. März 2009 19:00
Dienstag, 7. April 2009 19:00
Mittwoch, 8. April 7 2009 19:00

Veranstaltungsort ist Thalia Theater, (Thália Színház, Nagyterem)

Hier gibt es Karten.

Alle Zeitangaben ohne Gewähr

Das spricht für Hotels: Internetanschluss inklusive

24. Februar 2009

Hoteliers tun sich immer noch schwer, den Internetanschluss auf dem Hotelzimmer kostenfrei oder gegen eine geringe Pauschale anzubieten. Sie sollten die Studie über den „Sparsamen Reisenden“ des Marktforschungsinstituts Economist Intelligence Unit (im Link in Deutsch) einmal lesen. Dort heißt es nämlich, dass der Internetanschluss bei der Wahl des Hotels von mehr als zwei Drittel der Geschäftsreisenden als wichtiges Kriterium bei der Wahl des Hotels angesehen wird.

Auch die Budapester Hotels werden sich überlegen müssen, ob der Internetanschluss wenigstens ab einem Viersternehotel im Preis enthalten sein sollte – bisher war dies oftmals nicht der Fall.

Übrigens bieten Radison SAS-Hotels bereits europaweit kostenlose Anschlüsse. Eine Liste der Hotels der Gruppe, in denen Sie das Angebot nutzen könne, finden Sie hier.

Gustave Moreau Ausstellung in Budapest

23. Februar 2009

salome

salome

Ein Ausstellung von teilweise bisher noch nicht öffentlich gezeigten Bildern des französischen Malers Gustave Moreau ist derzeit im Museum der schönen Künste (Szépművészeti Múzeum, 1146 Budapest, Hősök tere) zu sehen.

Die Ausstellung ist vom 19 Februar 2009 bis zum 03 Mai 2009 geöffnet. Der französische Maler hatte oft biblische und mythologische Figuren gewählt, wie beispielsweise Herkules, Leda, Jupiter, Orpheus, Salome oder das Einhorn.

Quelle: Caboodle. und hier.

Das hier gezeigte Bild zeigt Moreaus Salome von 1876.

Und – wie kommen Sie eigentlich hierher?


Budapest-Flüge
Preiswert nach Budapest

Budapester Frühlingsfestival

23. Februar 2009

Vom 20. März bis zum 5. April findet in diesem Jahr das Budapester Frühlingsfestival statt. Das große Kulturfest, das zu den beliebtesten Festivals der Stadt gehört, bietet traditionell Konzerte, Theater und Tanz.

Höhepunkte des diesjährigen Festivals sind unter anderem das Tanztheater Bangarra, der amerikanische Violinist Neigel Kennedy, der mit seinem Quintett Folk- Jazz- und Weltmusik spielen wird, sowie die „Sängerin des Jahres“ 2004, Susan Graham, die mit dem Ensemble Matthäus anreist. Weitere Höhepunkte finden sich innerhalb und außerhalb des Programms auch in den Budapester Galerien und Museen.

Karten gibt es noch – aber leider nicht mehr für alle Veranstaltungen. Wer noch eine ergattern will, sollte sich schnell entscheiden.

Eine genaue Vorschau in deutscher Sprache finden Sie hier.

Und – wie kommen Sie eigentlich hierher?


Budapest-Flüge
Preiswert nach Budapest

Billiger Straßenbahn und Bus fahren in Budapest

23. Februar 2009

In Budapest ist der öffentliche Nahverkehr für Touristen unter Umständen sehr teuer – dann nämlich, wenn man häufig die Straßenbahn oder Buslinie wechselt.  Da könnte es sich lohnen, eine Mehrtageskarte zu nehmen. Für Rentner lohnt es sich sogar, eine Monatskarte zu nehmen.

Zeitkarte für 14 Tage HUF 5990
Zeitkarte für einen Monat (tagesgenau) HUF 9000
Monatskarte für Rentner und Studenten HUF 3550
Tageskarte HUF 1500
Drei-Tages-Karte HUF 3700
Wochenkarte (Sieben Tage) HUF 4400

Achtung – der Stand ist vom Februar 2009 - bitte informieren Sie sich stets über die aktuellen Tarife – hier in englischer Sprache immer aktuell.

Alle Angaben auf dieser Webseite ohne jegliche Gewähr.

Hören Sie nicht auf Unsinn beim Geldtausch

23. Februar 2009

Mir ist nicht klar, warum in der Presse immer wieder der Eindruck erweckt wird, dass Ungarn etliche touristische Stolperfallen hätte – das nützt dem Fremdenverkehr nun wirklich nicht.

Erst vor ein paar Tagen ist mir ein Artikel in einer deutschsprachigen ungarischen Zeitung aufgefallen, indem es hieß: „Empfohlen wird daher, schon bei der heimischen Bank zu wechseln oder sich bei einer ungarischen Bank nach Rücksprache zu bedienen“. Das ist – mindestens für EU-Bürger – ausgemachter Unsinn.

Bitte liebe EU-Bürger: Wenn ihr nach Ungarn kommt, findet ihr hier hochmoderne Bankomaten vor, die größtenteils auch wirklich funktionieren und genau das in >Forint ausgeben, was man eingibt – der Kurs wird stets korrekt abgerechnet. Auch die meisten Wechselstuben machen es so: Die einzige berechtigte Warnung ergeht vor dem Wechseln in Hotels und Gaststätten sowie für einige wenige Wechselstuben an den Touristenhauptstraßen. Ansonsten wird akkurat und ohne Tricks von fast allen europäischen Währungen in Forint gewechselt.

Allerdings nehmen ungarische Wechselstuben nur Geld, das sie auf ihren Schautafeln wiederfinden können. Zwar ist ein GBP ein GBP – aber man nimmt dort nur Scheine der Bank von England – solche der Bank von Schottland werden rigoros abgelehnt.

Budapest und die Tricks der Damen

9. Februar 2009

Ich hatte Ihnen ja angekündigt, die Geschichte zu erzählen, die neulich im „Pester Lloyd“ in einem Leserbrief veröffentlicht wurde. Doch bevor ich damit überhaupt beginne, lassen Sie mich nochmals dies sagen: Budapest ist im Allgemeinen eine sichere Stadt, in der sie bestenfalls zu häufig angequatscht werden – wegen vieler Dinge, von der Bitte um 100 Forint über den betrügerischen Geldtausch bis hin zum Angebot, eine Bohrmaschine preiswert erwerben zu können.

Doch zurück zur Geschichte: Schauplatz ist häufig die Váci utca, die Touristenstraße in Budapest, die wahrhaftig sehr unterschiedlich beurteilt wird. Sie ist, was sie ist – eine Straße, durch die viele Touristen gehen, mit einigen Engstellen, an denen man aufgefordert wird, doch bitte ein preiswertes Touristenmenü zu verspeisen, einem echten Jugendstil-Blumenladen und einigen skurrilen Geschäften, die man hier eigentlich nicht vermuten sollte. Es ist aber auch die Gegend, in der einige Lockvögel warten – und die sagen natürlich nicht: „Ich bin ein Lockvogel“, sondern geben sich als ungarische Touristinnen aus, die sich in der Stadt nicht gut auskennen.

Halten wir fest: Es sind meist typisch budapesterisch gekleidete, bisweilen verführerische, aber nicht ordinär wirkende Frauen. Sie treten in der Regel zu zweit auf, und sie geben sich als Touristinnen aus – die meisten von ihnen sind intelligent und sprechen ausgezeichnet deutsch oder englisch.

Die typischen Opfer sind Männer, die genau aussehen, wie Touristen üblicherweise aussehen, und die sich genau dort auffällig verhalten, wo sich Touristen eben auffällig verhalten – zum Beispiel bei der Suche nach einem Speiselokal oder beim Wunsch nach Amüsement. Als typischer Tourist weist man sich am besten durch unangemessene Kleidung und einen Reiseführer in der Hand aus, als Mann richtet man am besten die Augen auf die von Budapesterinnen üblicherweise bereitwillig zur Schau gestellten Brüste.

Nun müssen die betrügerischen Damenpaare nur noch ihre Herren treffen, was mit dem Stadtplantrick absolviert wird: Touristen haben immer einen, und also kann man sie nach einer Straße fragen, in denen sie ein Lokal suchen. Das wird dann auch gefunden – weit entfernt von der Fußgängerzone, versteht sich – und weil die Damen so süß zwitschern wie die Vögelchen und die Brüste verführerisch glänzen, fragt sich kein mann mehr. Warum diese Damen aufgerechnet in der Váci utca ein Lokal suchen, das offenbar am anderen Ende von Budapest liegt.

So ist es auch den beiden Herren in Budapest gegangen, die sich jetzt beschwerten – und die haben noch Glück gehabt, dass sie mit den beiden Damen nicht auch noch in eine Bar gegangen sind – dann wäre eine ähnliche Schau abgelaufen – nur dass die vermutlich noch teurer geworden wäre.

Wie es funktioniert? Ganz einfach. Die Damen sind Lockvögel, und das Lokal, um das es geht, hat relativ humane Preise für Speisen, aber außerordentlich hohe für Getränke. Aufgabe der Damen ist es, die Herren zum Getränkekonsum zu animieren, wofür ihnen hernach die Rechnung präsentiert wird – das Internet ist im Übrigen voll von einschlägigen Berichten.

Also, nochmal in aller Kürze:

Erstens: Budapesterinnen quatschten keine Männer an – und weibliche Touristinnenpaare auch nicht. Wenn diese wirklich eine Straße suchen würden, würden sie ein Ehepaar oder eine Frau fragen – keine Männer.

Zweites: Wer mit Reiseführer und Stadtplan, unpassender Kleidung und mit einer vor den Bauch gebundenen Kamera herumläuft und große Augen auf Budapester Frauen macht, outet sich als Dummtourist. Er ist das geborene Opfer.

Drittens: Fast alle Budapester Wirte sind ehrliche Leute, die korrekt abrechnen. Gehen Sie in eines der Lokale am Rande der Touristenwege, in das Einheimische gehen, in Einkaufszentren oder in internationale Hotels zum Essen – da liegen sie nie falsch. Bitte beachten Sie: Budapest ist nicht billig. In guten Lokalen werden Sie als Paar schnell 25.000 Forint (100 Euro) los, wenn ein guter Wein dabei sein soll.

Viertens: Budapesterinnen haben immer recht. Wenn sie am Tisch eines Mannes sitzen und sagen, sie seien eingeladen, dann sind sie auch eingeladen.

Fünftens: Werfen Sie mal einen Blick auf die Warnungen der US-Botschaft in Budapest. Die Leute wissen, wovon sie reden.